Wärmepumpe zur Brauchwasserbereitung

Wie geht das: Eine Wärmepumpe arbeitet prinzipiell wie ein Kühlschrank. Nur mit umgekehrter Wirkungsweise. Im einfachsten Fall – wie hier – entzieht sie der Umgebungsluft die Wärme. Das geschieht mit Hilfe eines geschlossenen Kreislaufs, in dem durch ein flüssiges Kältemittel Wärme niedriger Temperatur in Wärme höherer Temperatur umgewandelt wird. Das Kältemittel ändert dabei ständig seinen Aggregatzustand: Verdampfen, Komprimieren, Verflüssigen, Expandieren.

Was bringt es: Mit ca. 30 % Strom als Antriebsenergie liefert die Wärmepumpe 100 % Warmwasser. 70 % der benötigten Energie holt sich die Wärmepumpe aus der Luft. Angenehmer Nebeneffekt: Dadurch, dass der Umgebungsluft Wärme entzogen wird, kann der umgebende Raum (z.B. ein bestimmter Kellerraum) auf kühlerer Temperatur gehalten werden.

Wo ist es möglich: Die Brauchwasser-Wärmepumpe kann innerhalb von Wohngebäuden – im Neubau wie im Bestand – ohne großen Platzbedarf aufgestellt werden. Sie ist überall dort eine gute Alternative, wo keine Möglichkeit besteht, eine Solaranlage einzusetzen.

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