Flächenheizung

 

Wie geht das: Flächenheizungen werden vor allem als Fußbodenheizungen eingesetzt. Da der gesamte Fußboden als große Heizfläche dient, kommen diese Systeme mit einer niedrigeren Heiztemperatur aus als herkömmliche Heizkörper. Im Durchschnitt ca. 38° C statt 60°C und damit ideal für Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen. Weil sich die Wärme bei der Fußbodenheizung so schön gleichmäßig vom Boden über den Raum verteilt, fühlt man sich bei 20°C Raumtemperatur genauso wohl wie in einem konventionell beheizten Raum mit 22° C: ein doppelter Spareffekt mit deutlich gesünderem Raumklima.

Was bringt es: Eine Flächenheizung spart Energie. Allergiker können dank geringerer Staubentwicklung aufatmen. Die Gestaltung des Wohnraums gewinnt durch den Verzicht auf störende Heizelemente.

Wo ist es möglich: Im Neubau wie bei der Renovierung, speziell für die Althausmodernisierung gibt es Systeme mit geringer Aufbauhöhe. Vielseitig sind die Möglichkeiten beim Bodenbelag: Fliesen, Natur- oder Betonsteine, Teppichboden, Textilbeläge, PVC, Linoleum, Laminat oder Parkett sind kein Problem.

Prinzip der Flächenheizung